Die Klasse hat heute die Polizei zu Besuch! Verkehrserziehung steht auf dem Stundenplan. Der dafür verantwortliche Polizist – den die Kinder auch schon kennen vom vorherigen Mal – ist mit einem Kollegen gekommen, um noch einmal die Bedeutung von Verkehrsschildern zu erläutern. Das Ganze soll in einem Fahrradausflug der ganzen Klasse enden. Das Mittagessen wird in der Kantine der Polizeiwache eingenommen.
Eigentlich sollten meine Kommilitonin und ich die Klasse begleiten, es erschien uns aber sinnvoller, die Zeit im unbevölkerten Klassenraum am Smartboard zu nutzen. Letzlich kam es noch anders. Meine Kommilitonin hat sich eine Lungenentzündung zugezogen, sie hält Bettruhe, und ich habe das Smartboard für mich allein. Das Üben hat mir einen guten Überblick darüber verschafft, was so möglich ist. Ich habe mir alles mögliche angesehen und für unterschiedliche Unterrichtsinhalte was entdeckt. Die Frage ist nur, was kann man letztlich gebrauchen. Pass man den Unterricht an die Möglichkeiten des Smartboards an, verändert so eine Tafel den Unterricht womöglich und ist das positiv? Und dann gibt es ganz praktische Erwägungen: Sieht es eigentlich albern aus, wenn ich immer auf einen Hocker steigen muss, weil das Pop-up-Menü immer an den oberen Rand des Boards poppt? Und wird es Herrn Meyer gelingen ausgerechnet dann zu Besuch zu kommen wenn es Sinn macht, das Smartboard zu benutzen?